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Vinzenz Bothe von der WerteUnion kandidiert für den OB in Freiburg

Vinzenz Bothe von der WerteUnion kandidiert für den OB in Freiburg

Von Volker Boelsch – Unser eigener Kreisvorsitzender, Vinzenz Bothe, hat heute seinen Hut in den Ring geworfen – und sich zur Wahl als Oberbürgermeister in Freiburg aufgestellt. Der Zeitraum, in dem die Kandidaten ihre offizielle Bewerbung einreichen dürfen, begann am Samstag, den 21. Februar. Die Begleitumstände ermutigen zum Schmunzeln.

Vorgeschichte: 19. Januar 2026

An diesem ansonsten unscheinbaren Montag fand in Freiburg eine Wahlkampfveranstaltung mit Alexander Mitsch (Landesvorsitzender der WerteUnion) und Dr. Jörg Meuthen (Spitzenkandidat der WerteUnion Baden-Württemberg) statt. Gastgeber der Veranstaltung war Vinzenz Bothe vom Kreisverband Freiburg-Südschwarzwald der WerteUnion.

Die Meldung des Abends war die Ankündigung von Herrn Bothe, für die anstehende Wahl des Oberbürgermeisters in Freiburg zu kandidieren. Diese Kandidatur dünkt mehr als überfällig, hat doch der amtierende OB Horn in der Lockdownzeit breitbandiges Versagen bei der Bewältigung der Aufgaben an den Tag gelegt.

Das Prozedere der Kandidaturbewerbung sieht vor, dass die OB-Aspiranten persönlich einen klar adressierten Briefumschlag in den Kasten des Rathauses einwerfen, beschriftet mit „Wahl zum Oberbürgermeister*in“. Dies tat auch Vinzenz Bothe, und zwar am Sonntag, den 22. Februar 2026, um 14.15 Uhr.

Justemang hatte zufällig der noch amtierende OB Martin Horn ebenfalls seinen Einwurf terminiert. Er rückte an, komplett mit Entourage aus semi-professionellem Fotografen und Herrn Fritsch aus der Lokalredaktion der Badischen Zeitung. Horn gerierte sich als sportlicher, wochenendaktiver Papa in Jogginghosen, Turnschuhen und Hoodie, flankiert von Frau mit drei Kindern. Keine Freunde, keine Parteigenossen. Nicht einmal ein Hund.

Vinzenz Bothe macht das Rennen

„Uns‘ Vinzenz“ machte da schon eine wesentlich bessere Figur. Drei Freunde bzw. Parteifreunde ließen es sich nicht nehmen, an der Bewerbung dabei zu sein. Für den Reporter war dies ein gefundenes Fressen, insofern, als diese spontan auftauchende Konkurrenz zu Horn den geplanten Artikel in den Social-Media-Kanälen der Badischen Zeitung deutlich aufwertete.

Zur Wahl stehen insgesamt zehn Bewerber. Außer Bothe und Horn hatten Florian Braune von den Freien Wählern und Monika Klein von der Linken die öffentliche Inszenierung vor dem Rathausbriefkasten gewählt, schon am Vortag. Achim Wiele von der CDU hatte den Zeitpunkt Mitternacht für seinen Einwurf gewählt, was beim Reporter leichtes Kopfschütteln auslöste. Um diese Uhrzeit, so ließ er uns wissen, befinde er sich im Bett.

Bothe kam nicht unvorbereitet, und konnte Herrn Fritsch spontan eine kleine Ansprache ins Mikrofon diktieren. Die zentrale Botschaft: Freiburger aus Leidenschaft zu sein, der die existierenden Probleme mit Kompetenz und Weitblick in Angriff zu nehmen verspricht.

Da kann Horn aber einpacken. Wie sagt schon Bothes Wahlslogan: Horn? Das war wohl nix!

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