Willkommen in Baden-Württemberg

Es ist vollbracht – Landtagswahl, wir kommen!

Es ist vollbracht – Landtagswahl, wir kommen!

Die Partei WerteUnion in Baden-Württemberg hatte einen holprigen Start, keine Frage. Ein übers Knie gebrochener Gründungsparteitag setzte einen Vorstand ins Amt, mit dem viele Mitglieder gefühlt vor vollendete Tatsachen gestellt wurden. Die Vorstandsarbeit bestand zu weiten Teilen aus Ankündigungen, aber praktisch gar nicht aus Taten. Ob Sommerfest, ob Symposium, ob gemeinsame Busfahrt nach Berlin, Weihnachtsfeier oder Neujahrsempfang – keine der geplanten Aktionen wurde wirklich umgesetzt. In der Folge setzte eine Erosion ein, zuerst tröpfchenweise, dann per Paukenschlag: Zum 30. April hatten neun von 11 ursprünglichen Vorstandsmitgliedern die Flinte ins Korn geworfen und den Vorstand (oder gleich die Partei) verlassen.

Die WerteUnion ist überall aktiv - und nicht mehr wegzudenken

Als man sich in Karlsruhe und Stuttgart, in Freiburg und Tübingen über einen harmonischen Neuanfang unter frisch gewählter Führung freute, entzündete sich plötzlich ein Streit auf Bundesebene, der nicht unter Kontrolle zu bringen war, und der in den Abgang des früheren Vorsitzenden Dr. Hans-Georg Maaßen mündete. Viele Mitglieder, die die WerteUnion untrennbar mit „HGM“ verbanden, verloren damit ihre politische Heimat. Nicht wenige legten die aktive Mitarbeit nieder oder verließen gleich ganz die Partei. Alles in allem also keine gute Ausgangssituation für den Wahlkampf.

Wahlkampf? Während die Entwicklung überall sonst mit fatalistischer Passivität zur Kenntnis genommen wurde, hat Baden-Württemberg im kommenden März eine Landtagswahl vor der Kimme. Von „erstmal durchatmen und dann in Ruhe neu aufbauen“ kann daher keine Rede sein! Vielmehr wurde für den November ein Landesparteitag einberufen, der der Konsolidierung dienen sollte. Stattdessen stellte sich die verbliebene Rest-WerteUnion als harmonischer, einheitlicher Bund auf, der konsolidierende Anstrengungen überflüssig machte.

Schneller Vorlauf zum 23. Dezember 2025: Dieses Datum markierte eine Frist auf gleich mehreren Ebenen. Die wichtigste davon heißt „Unterstützerunterschriften“. Um überhaupt an der Landtagswahl teilnehmen zu dürfen, musste die Partei 2000 Unterschriften von Wahlberechtigten in Baden-Württemberg sammeln, die zunächst von den örtlichen Behörden, dann noch einmal von der Landeswahlleitung geprüft, und gegebenenfalls auch ausgesiebt wurden.

Ergebnis: Die Hürde wurde genommen, indem deutlich mehr als die geforderten 2000 Unterschriften bei der Wahlleitung landeten. Mehr noch: In 11 (in Worten: elf) Landtagswahlkreisen wird die WerteUnion einen Direktkandidaten zur Wahl stellen. Jetzt sind alle Stöpsel gezogen und die Regler auf 11 gedreht!

Wie wir den Einzug in den Landtag schaffen werden, steht bereits fest. Den Weg zeigt uns überraschenderweise die Sozialistische Einheitspartei der DDR, die unter dem Label „Linkspartei“ bei der letzten Bundestagswahl einen Achtungserfolg erzielte. Obwohl der Sozialismus eine Ideologie ist, von der wir dachten, sie sei von den Alliierten bis 1945 vollständig aus den Köpfen gebombt worden, holten die Nachfolge-Honeckers dank einer gelungenen Social-Media-Kampagne 8,8 Prozent der Zweitstimmen bei der jüngsten Besetzung des Bundestages.

Wir haben inhaltlich im Vergleich dazu tatsächlich etwas zu bieten: Wirtschaftskompetenz, einen Plan bei Familie und Kultur, Konzepte für eine nachhaltige Konjunkturbelebung, die zu mehr Wohlstand und Lebensqualität für jeden führen wird – aber echt, und nicht auf Pump. Gleichzeitig haben zwei Teams die Arbeit aufgenommen: Das eine stellt ein umfangreiches Dossier zusammen, auf dessen Basis die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) unsere Partei im beliebten „Wahl-o-Mat“ platzieren wird. Das andere produziert unseren Wahlwerbespot, der im Fernseh- und Radioprogramm des Südwest-Rundfunks gesendet werden wird. Beides, gepaart mit exzellenten Beiträgen in den Sozialen Medien, wird unsere Partei zum unwiderstehlichen Traumziel für alle freiheitlich-christlich-konservativen Bildungsbürger machen.

Der Wahlkampf hat schon längst begonnen!

Man kann es drehen und wenden, wie man will: Der Wahlkampf hat begonnen. Weil wir die einzige Alternative sind, die wirklich etwas nachhaltig verändern will, werden die Menschen uns in den Landtag wählen müssen. Vielleicht nicht auf die Regierungsbank – aber im Plenarsaal sehen wir uns auf jeden Fall wieder. Die Adresse Lautet Haus des Landtags, Konrad-Adenauer-Straße 3, 70173 Stuttgart. Wir freuen uns!

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